Aber erst in den letzten zehn Jahren hat die Technologie noch einmal so stark nachgelegt, dass moderne Trockner heute zu den sparsamsten Großgeräten im Haushalt gezählt werden können, die ihren Anschaffungspreis durchaus wert sind. Diesen letzten großen Quantensprung haben die Haushaltsgeräte der hoch effizienten und umweltschonenden Wärmepumpentechnologie zu verdanken. Die neuen Modelle schaffen den Sprung von Energieeffizienzklasse B oder C bis zu A+, A++ oder sogar A+++. Damit verbrauchen Wärmepumpentrockner erfreulich wenig Strom und schonen damit nicht nur die Finanzen, sondern auch die Umwelt.
So funktioniert die Technologie des Wärmepumpentrockners
Wärmepumpen sind keine ganz neue Erfindung im Bereich Energieeffizienz. Für die Nutzung von Erdwärme werden entsprechende Technologien seit einigen Jahren eingesetzt und immer weiter ausgebaut. So können inzwischen beispielsweise Wohnräume mithilfe von Wärmepumpen äußerst energieeffizient und umweltschonend beheizt werden.
In der Trocknertechnologie ist der Einsatz von Wärmepumpen allerdings eine verhältnismäßig neue Idee. Seit ungefähr 10 Jahren forschen Entwickler an einem möglichst effizienten Einsatz der modernen und umweltschonenden Technologie und inzwischen haben viele namhafte Hersteller von Elektrogeräten verschiedene Wärmepumpentrockner im Programm.
Die grundsätzliche Funktionsweise des Wärmepumpentrockners unterscheidet sich kaum von seinem Vorgängermodell, dem Kondenstrockner. Im Gerät wir auf elektronischem Wege heiße Luft erzeugt, die zum Trocknen der Wäsche in die Wäschetrommel geleitet wird. Dort entzieht die heiße Luft der Wäsche die Feuchtigkeit und leitet sie wieder aus der Wäschetrommel hinaus. Bei einem Kondenstrockner wird die feuchte Luft in den Kondensator geleitet und dort soweit abgekühlt, dass Kondenswasser entsteht, das in einem Sammelbehälter aufgefangen wird.
An dieser Stelle funktioniert der Wärmepumpentrockner anders, denn er ergänzt den Gesamtvorgang um einen zusätzlichen Kreislauf. Im Kondensator des Wärmepumpentrockners ist ein spezielles Kühlmittel enthalten, das die feuchte Luft aus der Wäschetrommel nicht nur abkühlt, sondern die Wärme auch speichert. Die gespeicherte Wärme kann das Kühlmittel nun wieder an der Stelle abgeben, an der im ersten Trocknerkreislauf die Luft erwärmt wird, um sie in die Wäschetrommel zu leiten. Während bei einem herkömmlichen Kondenstrockner die warme Luft nach dem Trocknungsvorgang an den Außenbereich abgegeben wird, kann die eingebaute Wärmepumpe in den modernen Trocknermodellen diese Energie speichern und weitergeben, um sie erneut nutzen zu können.





