von LUDGER WEß
Wie lassen sich bald neun oder zehn Milliarden Menschen ernähren, ohne noch mehr Boden in landwirtschaftliche Fläche umzuwandeln? Mehr noch: Wie kann man mehr Flächen der Natur überlassen, damit sich wichtige Ökosysteme erholen und CO2 speichern können? Selbst wenn es gelingt, die Produktivität auf den vorhandenen Agrarflächen weiter zu erhöhen, kann das den Mehrbedarf vermutlich nicht decken. Dazu kommt, dass es immer mehr Menschen in die Städte zieht. Inzwischen gibt es weltweit fast 40 Megacitys mit jeweils mehr als zehn Millionen Einwohnern. Die Menschen in solchen Ballungsräumen mit qualitätsvollen, frischen Lebensmitteln zu versorgen, ist nicht nur ein logistisches Problem, sondern durch den Transportverkehr auch eine immense Belastung der Umwelt.





