Mit dem 3D-Touchscreen-Display könnten Handys völlig ohne Tasten auskommen. Auf dem Display ist eine Tastatur dargestellt. Wenn der Anwender seinen Finger darüber hält, wird die betreffende Stelle vergrößert. Mit einem Druck in Richtung Oberfläche wählt der Anwender dann den Buchstaben oder die Zahl aus.
Siemens zeigt auf der CeBIT einen Demonstrator des Displays, das mit einem völlig neuen Touchscreen-Sensor arbeitet. In das Glas des Displays ist eine unsichtbare Matrix eingebettet, die das elektrische Feld eines sich nähernden Fingers misst. Damit ermittelt es dessen exakte Position und stellt sie auf dem Display dar.
Die Entwickler veranschaulichen die Leistungsfähigkeit des Systems mit einer einfachen Testanwendung auf dem Prototypen: Ein Augenpaar in der Mitte des Displays verändert seine Größe je nach Entfernung eines Fingers von der Oberfläche. Außerdem blicken die Augen immer in die Richtung des Fingers. Gezeigt werden zwei verschiedene Varianten von Keyboards zur Eingabe von Buchstaben und Zahlen sowie die Eingabe mit einer Handschriftenerkennungs-Software.





