von MICHAEL VOGEL
Bis morgens um sechs ist die Welt noch in Ordnung. Dann geht es los, an jedem Werktag und in fast allen größeren deutschen Städten: Auf den Einfallstraßen drängen sich die Autos. Die Folgen: erst zähflüssiger Verkehr, dann Stau. Meist normalisiert sich die Lage erst nach drei Stunden wieder. Am späten Nachmittag rollt die Verkehrslawine dann in die entgegengesetzte Richtung, mit einer Spitze zwischen 16 und 19 Uhr. Nur an Freitagen, wenn viele Beschäftigte kürzer arbeiten, verschiebt sich die nachmittägliche Verkehrsspitze etwas nach vorn.





