ver|set|zen 〈V. t.; hat〉 1 etwas ~ 1.1 an eine andere Stelle setzen 1.2 aufs Leihhaus bringen, verpfänden 1.3 〈bei der direkten Rede〉 antworten, erwidern 2 jmdn. ~ 2.1 an eine andere Dienststelle beordern (Beamten) 2.2 in die nächsthöhere Klasse überführen (Schüler) 2.3 〈umg.〉 jmdn. vergeblich warten lassen, eine Verabredung mit jmdm. nicht einhalten ● ”Ich weiß es nicht“, versetzte er ● einen Ofen, eine Wand ~; Pflanzen ~ verpflanzen; jmdm. einen Schlag, Fußtritt ~ geben; jmdm. einen (schweren) Schlag, eins ~ 〈fig.〉 jmdn. schwer treffen, seelisch verwunden; jmdm. einen Schock ~ jmdn. schockieren; einen Ton ~ 〈Mus.〉 chromatisch um einen Halbton erhöhen od. erniedrigen; seine Uhr (im Leihhaus) ~ ● die Steine sind schachbrettartig gegeneinander versetzt verschoben; jmdn. in Aufregung, Erstaunen, Schrecken, Trauer, Zorn ~ in jmdm. Aufregung usw. hervorrufen; sich in jmdn., in jmds. Lage ~ sich in jmds. Lage einfühlen, seine Gefühle nachempfinden; jmdn. in die Lage ~, etwas zu tun jmdn. befähigen, es jmdm. ermöglichen, etwas zu tun; jmdn. in den Ruhestand ~; Wein mit Kohlensäure ~ vermischen; er ist nach Hannover versetzt worden ● in diesem Schloss, dieser Stadt fühlt man sich in vergangene Zeiten versetzt kann man sich das Leben vergangener Zeiten lebhaft vorstellen; der Junge ist nicht versetzt worden er ist sitzengeblieben, er muss die Klasse wiederholen; der Junge ist dieses Jahr in die 5. Klasse versetzt worden; in einen höheren Rang versetzt werden im Rang aufrücken





