Mutwillige Beschädigungen werden zu einem immer größeren Problem. Seien es Graffiti, zerkratzte S-Bahn-Scheiben, aufgebrochene Autos oder zerstörte Bankomaten – der Vandalismus kostet jedes Jahr allein in Deutschland Millionen.
Forscher der Firma Joanneum Research in Graz haben jetzt mit „ Van Dal” ein Überwachungssystem entwickelt, das bei Vandalismus Alarm schlägt. Es handelt sich um eine Software, die mittels Audio und Video erkennt, ob ein Geräusch oder ein Bewegungsablauf „normal” ist oder nicht.
Dazu wurde das Programm einem speziellen Training unterzogen. Die Entwickler brachten ihm etwa bei, wie es klingt, wenn man in der Tiefgarage am Kassenautomaten die Parkgebühr bezahlt. Weichen die Geräusche von der Norm ab – etwa durch Bohren oder Hämmern –, ruft Van Dal die Polizei. Ähnlich bei Bewegungen: Wer zielgerichtet seinen Wagen öffnet, wird als unverdächtig eingestuft. Rüttelt er jedoch an verschiedenen Autotüren, gibt es Alarm.





