Benzindämpfe enthalten zahlreiche krebserregende Substanzen. Daher saugen an mittlerweile allen deutschen Tankstellen spezielle Einfüllstutzen einen Großteil der giftigen Dämpfe ab. Deutsche Wissenschaftler vom GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht bei Hamburg haben nun ein System entwickelt, das letzte Viertel der Benzinschwaden, das bei heutigen Tankstutzen noch austritt, sicher zu verschlucken.
Der Sauganschluss am Einfüllstutzen schließt zum einen besser mit dem Tankverschluss ab. Zum anderen wird knapp das Doppelte an Dampfvolumen abgesaugt, als Benzin in den Tank gefüllt wird. Weniger als fünf Prozent der Dämpfe sollen dadurch noch austreten können.
Die giftigen Dämpfe werden direkt in den Vorratstank der Tankstelle zurückgeleitet. Bei einem sich langsam aufbauenden Überdruck durchlaufen die Dämpfen erst einen mehrschichtigen Filter, der die gefährlichen Kohlenwasserstoffe selektiv herausfiltern kann. An einer speziellen Membran können diese darauf kondensieren und in den Tank zurückfließen.
Jan Oliver Löfken





