Durch die Bestrahlung mit ultraviolettem Licht stieg die elektrische Leitfähigkeit sprungartig um das Milliardenfache an. Dennoch blieb das Material noch immer durchsichtig. Den Grund für diese Leitfähigkeit sehen die Forscher in freien Elektronen, die die Wasserstoffionen nach der Bestrahlung an das Kristallgitter abgeben. Auch nach einem Abschalten des UV-Lichts blieben diese Elektronen mobil, so dass das Material Strom leiten konnte.
Mit diesem Verfahren lassen sich gezielt Leiterbahnen auf einem elektronischen Schaltkreis einbrennen. Hayashi glaubt, damit ausgesprochen dichte optische Datenspeicher entwickeln zu können. Wegen der Durchsichtigkeit könnten diese leitenden Metalloxide auch in Flüssigkristallbildschirmen die bisher verwendeten teuren ITO-Schichten (Indiumzinnoxid) ersetzen.





