Spezialmembran schließt sich im kalten Wasser
Wasserdicht beim Schwimmen und atmungsaktiv an Land: Diese Eigenschaften vereint ein von Forschern der US-Army in Natick (Massachusetts) entwickelter Amphibien-Anzug. Soldaten von Spezialeinheiten, aber auch Surfer und Triathleten müssen damit nach dem Bad nicht die Kleidung wechseln, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin “New Scientist”.
Eine Kunststoffmembran auf Polyurethan-Basis bildet das Kernstück des Amphibien-Anzugs. Bei Temperaturen zwischen 13 und 18 Grad Celsius verdichtet sich die Membran so stark, dass kein Wasser mehr eindringen kann. Zwischen 18 und 27 Grad hingegen öffnen sich die Poren. Körperschweiß und Wärme können entweichen.
“Verglichen mit einem trockenen Anzug ist das neue Material an Land etwas schwerer”, beschreibt Entwickler Quoc Truong. Im Wasser isoliert der mehrschichtige Stoff so stark, dass der Taucher auch in kalten Fluten nicht unterkühlt.
Peter Prenzel





