Eine Simulationssoftware zur Bewegungsoptimierung von Sportlern stellt die Technische Universität Chemnitz ab Montag auf der Hannover-Messe vom 23. bis zum 28. April vor. Mit dem am Institut für Mechatronik neu entwickelten Programm “alaska 4.1” könnten die Forscher das Sprungverhalten von Eiskunstläufern, Turnern und Wasserspringern untersuchen, Arbeitsräume von Werkzeugmaschinen optimieren und das Fahrverhalten von Autos und Motorrädern testen, teilte die Chemnitzer Universität am Dienstag mit.
Mit der Software könnten auch wirklichkeitsnahe Modelle von Menschen im Computer abgebildet werden, die bei der Simulation von Fahrzeugcrashs oder der ergonomischen Gestaltung von Automobilen zum Einsatz kommen. Selbst Schwingungsuntersuchungen von Weltraumplattformen mit mehr als zwölf Kilometern Durchmesser seien für die Chemnitzer Wissenschaftler kein Problem, hieß es.
dpa





