Die beiden japanischen Elektronik-Giganten Toshiba und NEC haben einen neuen Standard für digitale Videodisks (DVDs) vorgeschlagen. Die neuen Scheiben sollen bis zu 30 Gigabyte speichern können und nicht größer als herkömmliche DVDs sein. Die hohe Speicherdichte wird durch den Einsatz eines blauen Lasers ermöglicht.
Im Gegensatz zu dem im Februar von neun anderen Elektronikfirmen – unter anderem Matsushita und Philips – vorgeschlagenen DVD-Standard mit dem Namen “Blu-Ray”, der auch einen blauen Laser einsetzt, sollen die NEC und Toshiba Geräte auch herkömmliche DVDs abspielen können. Dies würde den beiden Firmen einen erheblichen Vorsprung beim Übergang zwischen den beiden DVD Generationen erlauben.
Der zur Speicherung der Daten verwendete Laser soll eine Wellenlänge von 405 Nanometer aufweisen und liegt damit im blauen Bereich des Spektrums. Seine kurze Wellenlänge ermöglicht es, die Datenkapazität einer DVD von derzeit maximal 8.5 Gigabyte auf ungefähr 30 Gigabyte zu erhöhen. Toshiba und NEC entwickeln derzeit die Rohlinge und Abspielgeräte für die neue Generation.
Mehr zu der aktuellen Diskussion um den nächsten DVD-Standard ist im DVD Forum zu finden.
Stefan Maier