kam über die Schweiz und Japan nach Aalen. Die in Frankfurt am Main geborene promovierte Chemikerin studierte in Zürich, wo sie auch eine Zusatzausbildung im Wissenschaftsjournalismus absolvierte. In Tokio arbeitete sie dann einige Monate als freie Journalistin – bis sie familiäre Gründe nach Ostwürttemberg führten. Dort ging Susanne Garreis nach einigen Jahren als Musiklehrerin und einem Jahr im Schuldienst 2009 an die Hochschule Aalen, wo sie im Projekt „Mädchen und Technik” mitarbeitete. „Kinder und Jugendliche waren immer meine Leidenschaft”, sagt Garreis. Sie selbst hat vier Kinder im Alter zwischen 8 und 18 Jahren – und leitet an der Hochschule Aalen seit Januar 2010 das „explorhino”. Dessen Programme für Kinder und Jugendliche will Susanne Garreis kontinuierlich ausbauen. Die Begeisterung, die sie damit bei jungen Menschen entfacht, ist für sie der schönste Lohn ihrer Arbeit.
Die Ideen werden der engagierten Chemikerin, Journalistin und Pädagogin, die in der Freizeit im Kirchenchor singt und Querflöte spielt, sicher nicht so schnell ausgehen. So will sie in den nächsten Jahren vor allem Kinder aus Migranten-Familien und bildungsschwächeren Schichten an Technik und Naturwissenschaften heranführen – behutsam und ohne besserwisserisches Gehabe. „Wir müssen Kinder und Jugendliche mit der Forschung spielen lassen”, sagt Susanne Garreis. Sie ist überzeugt: „Wenn junge Menschen eigenständig kreative Ideen ausprobieren dürfen, wächst bei ihnen ganz von selbst die Begeisterung für Wissenschaft und Technik.”





