Die Magnetometer sind extrem empfindlich. Verglichen mit dieser Sensitivität wird eine enorme Veränderung im Magnetfeld verursacht, auch wenn nur sehr wenig Metall korrodiert, fasst der Physiker John Wikswo die Vorteile des Sensors zusammen.
Kernstück bildet ein so genannter SQUID (Superconducting Quantum Interference Device), in dem auch Supraleiter verwendet werden. Bisher werden SQUIDS bei der Kernspinresonanz-Tomografie verwendet, ein Bild gebendes Verfahren in der Medizin, bei dem ebenfalls winzige Magnetfeldänderungen aufgezeichnet werden.
“Zudem benötigt dieser High-Tech-Sensor keinen direkten Kontakt zum Prüfobjekt”, hebt Wikswo heraus. Das könnte besonders für schwer zugängliche oder kaum sichtbare Stellen bei Brücken, Pipelines oder den Innenseiten von Bohrungen von großer Bedeutung sein. Nun hoffen die Forscher auf eine schnelle Produktentwicklung. Sie sind fest überzeugt, dass es keine sicherere Methode zum Nachweis von Rost gebe.
Jan Oliver Löfken





