Etwa gleich gut schnitten bei dem Test Studenten ab, die entweder den gedruckten Text erhielten oder von gut strukturierten Internetseiten lernen durften. Die Internetseiten enthielten außer den anklickbaren Verweisen, den “Hyperlinks”, noch ein Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen, wie es in Büchern üblich ist. Von Internetseiten, die nur Hyperlinks enthielten, lernten die Studenten dagegen deutlich schlechter. Schlechter schnitten auch Studenten ab, deren Internetseiten zwar ein Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen hatten, aber keine Hyperlinks.
“Wir haben nur begrenzte geistige Reserven”, sagt dazu der beteiligte Forscher William Eveland von der Staatsuniversität Ohio. “Alles, was uns etwas von diesen Reserven nimmt, behindert das Lernen.” Dazu gehört etwa die Entscheidung, ob man einem Hyperlink folgen soll oder nicht. In einem Buch könne man dagegen einen Text von oben nach unten durchlesen, ohne abgelenkt zu werden. Nur gut aufgemachte Webseiten, auf denen man sich leicht zurechtfindet, können diesen Nachteil wieder wettmachen, so der Forscher.





