Einen großen Vorteil gegenüber anderen bekannten “Wärme-Strom-Wandlern” sehen die Münchener Forscher in dem verwendeten Material. Silizium sei viel günstiger und weniger riskant als die sonst häufig eingesetzten giftigen Metalle. Mit je einem Mikrowatt und fünf Volt pro Quadratzentimeter reicht die Leistung allerdings nicht für komplexe Anwendungen wie Handy oder Taschencomputer aus. Doch neben Uhren könnten auch medizinische Sensoren wie Pulsmesser ohne jeden Batterie-Wechsel betrieben werden.
Ein großer Markt für solche alternativen Stromquellen könnte nach Meinung von Experten in so genannten “Wearables” liegen. Schon heute werden Handy und Computer in die Kleidung integriert, doch zeigt sich, dass die langfristige Stromversorgung die Entwickler noch lange herausfordern wird. Neben diesem Thermogenerator arbeiten daher Wissenschaftler der Universität Stuttgart schon an Strom liefernden Fasern, die elegant in ein T-Shirt eingewoben werden können.




