Solarzellen, die auf herkömmliches Papier gedruckt werden können, haben Forscher der Technischen Universität Chemnitz entwickelt. Das Team um Arved Hübler benutzte dazu die 3PV-Technologie (Printed Paper Photo Voltaics): Auf Standardpapier, wie man es für Verpackungen oder Plakate verwendet, werden im Tief- oder Offsetdruck Strukturen aufgetragen, die bei Lichteinfall Strom erzeugen. Dazu benötigt man spezielle Druckfarben, die elektrische Eigenschaften besitzen. Hübler ist überzeugt, dass sich das neue Verfahren wegen seiner niedrigen Materialkosten am Markt durchsetzen wird. Doch zuvor müssen die Wissenschaftler noch den Wirkungsgrad erhöhen, der zurzeit nur 1, 3 Prozent beträgt. Ziel ist, ihn auf 5 Prozent zu steigern. Zum Vergleich: Monokristalline Silizium-Solarzellen bringen es auf einen Wirkungsgrad von über 20 Prozent.





