Über dreißig Staaten verfügen mittlerweile über intelligente und aggressive Rechnerprogramme, um feindliche Länder über das Internet angreifen zu können. Das erklärte der australische Admiral Chris Barrie jetzt auf einer Konferenz an der Universität Sydney, meldet der britische Nachrichtendienst BBC. Barrie glaubt, dass noch in diesem Jahrzehnt überall auf der Welt entsprechende Programme als eine eigene Waffengattung in die Arsenale der Militärs Einzug halten.
Mit Angriffen über das Internet kann die Wirtschaft eines Landes empfindlich getroffen werden. Aber auch militärische Einrichtungen gehören zu den möglichen Zielen von Computerangriffen. Die Programme könnten etwa die Kommunikation zwischen den verschiedenen Einheiten unterbrechen oder die Energieversorgung der militärischen Einrichtungen lahm legen, erklärt Barrie. Gerade hoch technisierte Länder wie etwa die USA seien leicht anzugreifen und sollten sich daher schützen.
Andreas Wawrzinek





