Der Strompreis an der Europäischen Energiebörse in Leipzig wird nach dem „Merit-Order-Prinzip” gebildet: Dabei werden nacheinander diejenigen Kraftwerke als Lieferanten berücksichtigt, die den Strom zu den niedrigsten „Grenzkosten” erzeugen. Das am kostengünstigsten produzierende Kraftwerk hat Vorrang. Steigt die Nachfrage, geht es beim Preis nach oben. Die Grenzkosten ergeben sich aus den Kosten der Brennstoffe. Das Kraftwerk, das als Letztes gebraucht wird, um den Energiebedarf zu decken, bestimmt den Börsenpreis des Stroms. Andere Regeln gelten für Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne: Er muss immer abgenommen werden, egal, wie teuer er ist und ob er überhaupt benötigt wird.





