Ob Satelliten-Antenne, Scheibenwischer-Motor oder Handy – alle neuen Produkte müssen auf ihre elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) überprüft werden, bevor sie auf den Markt kommen. Wer dies bereits bei der Konstruktion der Geräte beachtet, kann “störende” Bauteile zum Beispiel durch eine zusätzliche Metallwand abschirmen.
Jetzt hat Prof. Thomas Weiland von der Technischen Universität Darmstadt zusammen mit seinen Kollegen eine neue Software entwickelt, mit der sich die elektromagnetische Verträglichkeit bereits in der Planungsphase zuverlässig am Computer simulieren läßt. Die Ergebnisse der Berechnungen kann man mit Hilfe eines speziell entwickelten Visualisierungsverfahrens dreidimensional am Bildschirm darstellen. So werden die an sich unsichtbaren Effekte elektromagnetischer Felder sichtbar.
Das Modell der thermischen Belastung im Kopf eines Menschen beim Telefonieren mit einem Handy (oben) zeigt, daß die Feldverteilung abhängig von der Position des Geräts ist.





