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Schwarze Löcher
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In der Theorie gab es Schwarze Löcher lange, bevor sie so genannt wurden. Bereits 1783 spekulierte der britische Pfarrer und Geologe John Michell auf der Grundlage von Isaac Newtons Gravitationstheorie über Sterne, die so massereich sind, dass nicht einmal das Licht mit seiner hohen, aber nicht unendlichen Geschwindigkeit ihnen entkommen kann, und schätzte ihre Größe richtig ab. Die Bezeichnung „Schwarzes Loch” wurde 1967 auf einer wissenschaftlichen Konferenz geprägt und von John Archibald Wheeler aufgegriffen, sie setzte sich dann rasch durch. Tatsächlich sind Schwarze Löcher kohlrabenschwarz, weil sie selbst keinerlei Strahlung aussenden, und sie sind gewissermaßen „Löcher” in der Raumzeit – aber das darf man nicht wörtlich nehmen.
Quelle: Wahrig Wissenschaftslexikon
