Sich nirgends zu verfahren und stets schnellstmöglich ans Ziel zu kommen – das verspricht das neue Navigationsgerät „Go 940 Live” von TomTom. Dafür soll eine Technologie namens HD-Traffic sorgen: Durch eine Internet-Verbindung zu einem Zentralrechner weiß das Navi stets über die aktuelle Verkehrssituation Bescheid.
Bevor die Fahrt mit Navigationshilfe losgehen kann, muss man das Gerät natürlich erst einmal im Wagen installieren. Durch die praktische Active-Dock-Halterung, mit der das Navi an der Windschutzscheibe angebracht wird, ist das kinderleicht. Danach kann man Zielort und -straße eingeben und starten. Sekundenschnell berechnet das Go 940 Live eine Streckenempfehlung, bei der aktuelle Staus und Behinderungen einkalkuliert sind. Das Besondere: Das neue Navigationsgerät nutzt für die Routenplanung ein Datenarchiv, in dem die übliche Verkehrsbelastung auf verschiedenen Straßen an jedem Wochentag in Fünf-Minuten-Schritten gespeichert ist. Wird der elektronische Lotse während der Fahrt übers Web von einem neu entstandenen Stau unterrichtet, prüft er die Route und schlägt gegebenenfalls eine andere vor, auf der es schneller vorangeht. Verzögerungen durch Ampeln, Kreisverkehr und Temposchwellen werden dabei mit einberechnet. Die Reichweite der digitalen Karten des Geräts umfasst Europa, die USA und Kanada.
Neben der Navigation bietet das Go 940 Live auch viele nützliche Zusatzfunktionen. So lassen sich Wetterinformationen abrufen, und über Google kann man Restaurants oder Sehenswürdigkeiten entlang des Wegs oder am Reiseziel ausfindig machen. Eine Schutzfunktion sperrt das Gerät und gibt es nur nach Eingabe eines Passworts wieder frei. Und man kann sich durch einen Alarmton warnen lassen, wenn man das Navi beim Aussteigen vergisst. An unübersichtlichen Kreuzungen und Autobahn-Anschlussstellen hilft ein Fahrspur-Assistent bei der Orientierung. Ein großes, übersichtliches Touch-Display mit einer klar strukturierten Menüführung ermöglicht eine mühelose Bedienung. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, das TomTom-Navi per Spracheingabe zu steuern. Preis: rund 500 Euro. Saskia Mouchbahani
Englischkurs der Luxusklasse
Eine DVD, eine CD-ROM, fünf Audio-CDs und mehrere Büchlein kommen zum Vorschein, wenn man den Karton von „English – all in one” öffnet. In diesem üppigen Material findet jeder die passende Unterstützung für einen Englisch-Sprachkurs zu Hause am PC oder unterwegs mit dem MP3-Player. Die Software mit zwei Kursen eines interaktiven Sprachkurses eignet sich für Anfänger genauso wie für Fortgeschrittene. Beim Lernen kann man die Reihenfolge der einzelnen Lektionen selbst zusammenstellen. Zudem lassen sich über 40 verschiedene Arten von Übungen zu einem individuellen Lernpaket schnüren. Eine Kontrollfunktion erklärt nach jeder Übung, was falsch war und wie man es besser machen kann. Ein Grammatik- und Vokabeltrainer verleiht mehr Sicherheit beim Umgang mit der englischen Sprache. Weitere Hilfe bietet ein elektronisches Wörterbuch mit rund 270 000 Begriffen und Redewendungen. Wer geschäftlich viel auf Englisch besprechen oder verhandeln muss, kann seine Kenntnisse mit einem speziellen Business-Wortschatztrainer stärken.
Selbstleuchtende Mattscheibe
Organische Leuchtdioden (OLEDs) haben viele Vorteile: Die selbstleuchtenden Kunststoff-Dioden sind biegsam und lassen sich dünn und preisgünstig herstellen. Sie eignen sich daher ideal für Displays. Allerdings: Wegen ihrer kurzen Lebensdauer und großen Empfindlichkeit taugten OLED-Bildschirme bislang nicht für die Massenproduktion. Sony wagt nun diesen Schritt und bringt den ersten Fernseher mit einem Bildschirm aus organischen Leuchtdioden auf den Markt. Der „XEL-1″ hat ein Display mit elf Zoll Durchmesser, das nur drei Millimeter dünn ist. Die OLEDs darin sind einzeln ansteuerbar und reagieren in einer Mikrosekunde auf Bildwechsel – 1000 Mal so schnell wie der Monitor eines LCD-Flachbildfernsehers. Mit 960 mal 540 Bildpunkten bieten sie ein sehr hohes Kontrastverhältnis. Da der Bildschirm ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt, lassen sich schwarze Flächen erzeugen, indem einzelne OLEDs einfach ausgeschaltet werden – auch das ein Vorteil gegenüber einem LCD-Gerät. Preis: rund 3500 Euro.
Schnitzeljagd mit dem Handy
GPS-Empfänger in Mobiltelefonen ermöglichen es, per Satellit den eigenen Standort genau zu bestimmen. Die Betreiber der Website www.gpsmission.com brachte das auf eine pfiffige Idee: Sie nutzen die Handy-Navigation für eine neue Art von Spielen: „ Community Location Based Games”. Dafür muss man sich zunächst auf der Internet-Seite registrieren lassen und den Ort anklicken, an dem man sich gerade befindet. Danach wählt man eine „Mission” in der Umgebung aus und lädt sie per Knopfdruck aufs Mobiltelefon – die Schnitzeljagd kann beginnen. Dabei geht es darum, bestimmte Punkte ausfindig zu machen, zu denen man durch Hinweise in Texten, Bildern und virtuellen Straßenkarten gelotst wird. Die Zielpunkte können öffentliche Gebäude, geschichtsträchtige Bauten oder Aussichtsplätze sein. Ist man dort angekommen, gilt es, eine Aufgabe zu erfüllen: Man muss etwa ein Foto machen, ein Rätsel lösen, eine Inschrift suchen oder den Namen einer Straße herausfinden. Ist das geschafft, geht es weiter zum nächsten Punkt – so lange, bis die Mission vollständig erfüllt ist. Jeder Teilnehmer kann selbst eigene Missionen kreieren.
20 000 Sender am Steuer
Auf langen Autofahrten muss man immer wieder am Radioknopf drehen, um das eingestellte Programm nicht aus den Ohren zu verlieren, bis man das Sendegebiet verlässt. Damit man unterwegs nirgends auf seinen Lieblingssender verzichten muss, verbindet Blaupunkt die neuen Autoradio-Modelle „Hamburg 600i” und „New Jersey 600i” mit dem Internet. Das ermöglicht es dem Fahrer, rund 20 000 Radiostationen aus aller Welt im Wagen zu empfangen. Die onlinefähigen Autoradios bauen die Verbindung zum Internet per UMTS über ein Mobiltelefon auf. Über diese Verbindung kann man auf einer Webseite nach Sendern suchen. Dabei lässt sich auch ein bestimmter Musikstil vorgeben. Der Empfang ist laut Blaupunkt frei von Rauschen und Störungen. Preise: zwischen 300 und 400 Euro.
Laden am PC
Leerer Akku, aber kein Ladegerät zur Hand – wer das feststellen muss, hat ein Problem. Lösen lässt es sich mit einer neuartigen aufladbaren Batterie des Herstellers von Computerzubehör Gembird. Unter dem aufklappbaren Kopf der Zelle im Mignon-Format (AA) verbirgt sich ein USB-Anschluss, über den sich der Akku mit einem Rechner verbinden lässt. Über den PC wird der leere Nickel-Metallhydrid-Akku dann neu aufgeladen. Als Ladegerät dient ein kleines elektronisches Bauteil, das in der Batterie integriert ist. Da der Platz, den die Elektronik benötigt, zum Speichern von elektrischer Ladung fehlt, liefert die Zelle namens „Energenie” nur 1500 Milliamperestunden Strom – etwa halb so viel wie ein normaler Akku desselben Typs und derselben Größe. Preis: rund 20 Euro pro Doppelpack.
Scharfe Mikro-Ohren
Mit dem „SpeechMike Air” bietet Philips demnächst eine neue Form von kabellosem Diktiermikrofon an, das verschiedene Funktionen in einem Gerät verbindet: Man kann damit Interviews oder Diktate aufnehmen, per Lautsprecher wiedergeben, die Aufnahme steuern und am PC navigieren. Äußerlich auffallend an dem neuartigen Mikrofon sind sein schlankes, elegantes und robustes Gehäuse sowie seine besonders großen Bedienungstasten. Für eine im Vergleich zu anderen Mikrofonen deutlich bessere Aufnahmequalität sorgt die integrierte Spracherkennungssoftware „ Dragon Naturally Speaking” von Nuance. Sie ermöglicht es auch, die Einstellungen des Mikrofons per Sprache zu ändern. Die Übertragung der Daten erfolgt verschlüsselt und abhörsicher mit Bluetooth-Funktechnik. Preis: noch offen.





