schlei|fen 〈V.; hat〉 I 〈V. i.〉 in anhaltender Bewegung in derselben Richtung den Boden, eine Fläche berühren ● den kranken Fuß (beim Laufen) ~ lassen; die Kupplung ~ lassen die K. eines Kraftfahrzeugs so betätigen, dass sie nur einen Teil der Motorkraft auf das Getriebe überträgt;〈aber〉 ~ lassen 〈fig.〉 = schleifenlassen ● das Kleid schleift am, über den Boden; das Rad schleift am Schutzblech; mit dem Fuß beim Rad–, Schlittenfahren auf dem Boden, dem Eis, dem Schnee ~ II 〈V. t.〉 1 etwas ~ schleppend nachziehen, über den Boden mitziehen 2 jmdn. ~ 〈fig.; umg.; scherzh.〉 trotz leichten Widerstrebens mitnehmen ● eine Festung ~ niederreißen; einen Sack (hinter sich her, über den Hof) ~; einen Ton ~ 〈Mus.〉 zum nachfolgenden Ton hinüberziehen ● jmdn. mit ins Theater, zu Freunden ~ 〈fig.; umg.; scherzh.〉 III 〈V. t. 218〉 1 etwas ~ 1.1 durch dauernde Bewegung am sich drehenden Schleifstein schärfen 1.2 die Oberfläche von etwas zu einer bestimmten Formen bearbeiten 2 jmdn. ~ 〈fig.; umg.〉 2.1 jmdm. beibringen, wie er sich zu benehmen hat 2.2 〈Soldatenspr.〉 hart ausbilden, schwere körperl. Übungen machen lassen, scharf drillen ● Bohrer, Messer ~; Edelsteine, Gläser ~; Rekruten ~ ● das Messer ist frisch geschliffen ● geschliffene Formulierungen, Sätze gutgebaute F., S.; geschliffener Stil sehr guter, einwandfreier S. [
Verwandt mit: Schleie, Schleim]





