Befinden sich die Mini-Chips im Wasser, orientieren sie sich automatisch mit der wasserliebenden Seite zum Wasser hin, so dass der wasserabweisende Teil in die Luft zeigt. Dadurch erscheint die Oberfläche grün. Ist dem Wasser etwas Öl oder eine andere unlösliche Substanz beigemischt, dreht sich die wasserabweisende Seite so, dass sie den Öltropfen berührt und die wasserliebende Seite nach außen zeigt. Die Oberfläche erscheint dann rot.
Winzige Poren in der Oberfläche der Chips ermöglichen den Forschern zusätzlich, die Substanz zu identifizieren, mit der die Sensoren in Berührung kommen: Da ein Teil der Stoffe in die Poren eindringt, verändert sich die Farbe der Sensor-Oberfläche. Der Grad dieser Farbveränderung zeigt den Wissenschaftlern an, welche Substanz vorliegt.
Die Herstellung dieser Mini-Chips sei ein Schlüsselschritt auf dem Weg zur Entwicklung eines Mikro-Roboters von der Größe eines Sandkorns, sagt Studienleiter Sailor. Diese Roboter könnten dann in der Medizin, der Umweltanalyse oder der Biowaffen-Überwachung eingesetzt werden.





