von HARTMUT NETZ
Die Stahlindustrie, lange Zeit fundamentaler Baustein des deutschen Wirtschaftsmodells, steckt in der Klemme. In den Hüttenwerken der großen Stahlkonzerne werden jedes Jahr Millionen Tonnen Eisenerz zu Roheisen geschmolzen und weiter zu Stahl veredelt. Darunter sind einfache Massenstähle für den Maschinen- oder Betonbau, aber auch hochwertige Spezialstähle, unverzichtbar etwa für Offshore-Windräder und Solarkraftwerke. Damit könnte Stahl als nachhaltiger Werkstoff für die Energiewende gelten – wäre da nicht ein hässlicher Fleck auf der sonst grünen Weste: Aus den Schloten der Stahlwerke quillt in großen Mengen das klimaschädliche Treibhausgas CO2.





