Die USA konzentrieren ihre Spionagesatelliten auf Afghanistan, um Osama Bin Laden ausfindig zu machen. Auch zwei Satelliten, die private Unternehmen in den nächsten Wochen ins All schießen, sollen sich an der Jagd der Militärs beteiligen, erfuhr der Londoner Nachrichtenservice BBC.
Der erste der privaten Satelliten, Orbimage-4, startet voraussichtlich am Freitag, dem 21. September. Er enthält eine spezielle Kamera, von der die Militärs hoffen, dass sie auch einen getarnten Unterschlupf aufspüren kann. Die Kamera registriert dazu über 200 Wellenlinien elektromagnetischer Strahlen, die von der Erdoberfläche reflektiert werden.
Der zweite Satellit, der den Namen “Quickbird” trägt, kann Details auf der Erdoberfläche wahrnehmen, die kleiner als ein Meter sind. Quickbird startet voraussichtlich am 18. Oktober.
Die amerikanischen Militärs nutzen auch ihre schon im All befindlichen Aufklärer für die Jagd nach Bin Laden. Außer hochauflösenden Kameras enthalten die Satelliten auch Vorrichtungen, die unter günstigen Voraussetzungen Handy- und Telefongespräche abhören können. Auch wenn Bin Laden selbst den Angaben zufolge Handy-Gespräche vermeidet, hoffen die Militärs trotzdem, aus dem Umfeld des mutmaßlichen Terroristen verräterische Telefonate abhören zu können. Die von den Satelliten aufgezeichneten Gespräche werden dazu laut BBC von Supercomputern in den USA analysiert.
ddp, awaw





