Rotoren von Windkraftwerken von innen auf Schadstellen zu prüfen, ist bisher aufwendig und schwierig. Denn die bis zu 90 Meter langen Rotorblätter sind nur im ersten Drittel begehbar, weil danach ihr Querschnitt zu klein wird. Die Hochschule Harz in Wernigerode hat nun den Prototyp eines Roboters entwickelt, der bis in die letzten Winkel vordringen kann. Dazu ist „AZuR” mit einer leistungsstarken Beleuchtung sowie dreh- und schwenkbaren hochauflösenden Kameras ausgerüstet, die mit einem 3D- Sensor präzise Aufnahmen aus dem Inneren des Flügels machen und so selbst kleinste Schadstellen aufspüren können.





