von DIRK EIDEMÜLLER
Wenn Chemiker ein Herstellungsverfahren für eine neue Substanz ertüftelt haben, überprüfen sie deren molekulare Struktur gern schnell mithilfe der Kernspinresonanz. Dazu geben sie die Probe in ein Röhrchen und schieben dieses in ein sogenanntes Kernspinresonanz-Spektrometer. Damit lassen sich die magnetischen Eigenschaften der Atomkerne analysieren, was Aufschluss gibt über die atomare Struktur des Moleküls sowie über die Bindungseigenschaften zwischen den darin vereinten Atomen. Deshalb ist dieses Verfahren ein grundlegendes Instrument im Werkzeugkoffer der Chemie.





