So flach wie ein Plasmabildschirm kann ein Heimkino-Gerät mit dieser Technik zwar nicht werden. Doch ein Plasmabildschirm kostet derzeit rund 20.000 Mark und verbraucht im Gegensatz zu der neuen Entwicklung viel Strom.
Entwickler des Philips Forschungszentrums in Eindhoven wollen mit einem durchsichtigen Bildchip die Kosten für große Bildschirme senken. Durch die innovative Technik soll in zwei Jahren ein Bildschirm mit einer Diagonalen von einem Meter nur noch rund 5.000 Mark kosten, berichtet das Wissenschaftsmagazin “New Scientist”.
Die Technik basiert auf einem neuen Flüssigkristall-Display, das auf einen durchsichtigen Siliziumchip platziert wird. Dieses so genannte “Liquid crystal on silicon (LCOS)” verarbeitet nacheinander die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Dabei soll im Gegensatz zu bisherigen Techniken keine Lichtenergie verloren gehen. Ein System aus Projektionslinsen wirft die Lichtstrahlen anschließend auf einen überdimensionalen Schirm.
Peter Prenzel





