pfei|fen 〈V. t. 189 u. V. i. 189; hat〉 1 mit gespitzten Lippen Töne od. Melodien hervorbringen 2 mit der Signalpfeife einen Ton hervorbringen 3 einen feinen, hohen Ton von sich geben 4 〈fig.〉 ein zischend–heulendes, sausendes Geräusch hervorbringen 5 〈Sp.〉 durch einen Pfiff anzeigen ● er pfiff sich eins 〈umg.〉 er pfiff ein Liedchen vor sich hin;〈fig.〉 er tat so, als ginge es ihn nichts an ● Amseln, Stare und andere Vögel ~; schon in der 2. Spielminute wurde das erste Foul gepfiffen; dem Hund ~ den Hund durch Pfeifen zu sich rufen; die Lokomotive pfeift; Mäuse, Murmeltiere ~; eine Melodie, einen Schlager ~; der Wind pfeift ● auf zwei Fingern ~; auf einem Schlüssel ~; ich pfeife darauf! 〈fig.; umg.〉 das ist mir völlig gleichgültig, ich kann leicht darauf verzichten; daher pfeift der Wind? 〈fig.; umg.〉 also so ist das?, also das ist der wahre Grund?; der Wind pfeift im Schornstein, pfeift ums Haus; nach dem Hund ~; die Kugeln pfiffen ihm um die Ohren; die Spatzen ~ es schon von allen Dächern 〈fig.; umg.〉 jeder weiß es schon; ich werd dir was ~! 〈fig.; umg.〉 ich denke nicht daran (zu tun, was du willst)!; der Schiedsrichter pfiff zum Freistoß ● im Theater wurde gepfiffen (zum Zeichen des Missfallens); ~der Atem; ~de Geräusche im Lautsprecher [





