Während die meisten bisher eingesetzten Eis-Sensoren die durch das Eis ausgelöste Verformung mechanischer Drähte oder Spindeln zur Bestimmung der Dicke der gefrorenen Wasserschicht einsetzen, beruht das neue Gerät nur auf der Reflexion eines Laserstrahls. Somit kann nicht nur die Dicke der Eisschicht, sondern auch deren Oberflächenbeschaffenheit bestimmt werden.
Ermöglicht werden derartig leichtgewichtige und kompakte optische Sensoren durch Halbleiterlaser. Diese bestehen aus zwei oder mehreren dünnen Halbleiterschichten mit unterschiedlichen Konzentrationen freier Ladungen. Wenn diese einer Diode ähnliche Anordnung unter Spannung gesetzt wird, können Elektronen beim Durchgang durch die Schicht Licht abgeben. Dieses wird durch eine ebenfalls aus Halbleitern gefertigte Spiegelanordnung in einem Resonanzkörper hin- und herreflektiert, so dass ein Laserstrahl entsteht.





