Trotz des Tragens von Helmen sterben noch immer sehr viele Unfallopfer an den Folgen von Kopfverletzungen. Dieser Umstand ließ den Erfinder Kenneth Phillips aus Middlesex über ein neues Konzept nachdenken. Verletzungen treten nicht nur dadurch auf, dass die Helmschale bricht und die Schädelknochen brechen, sondern auch dadurch, dass sich das Gehirn wegen der auftretenden Drehkräfte innerhalb des Schädels bewegt. Dadurch können Adern verletzt werden.
Der menschliche Kopf fängt solche Drehkräfte durch die Kopfhaut, den harten Schädel und durch die Gehirnflüssigkeit auf. Während eines Schlags wirkt die Kopfhaut wie ein Stoßdämpfer, da sie einerseits über den Schädel rutscht, dem Kopf andererseits jedoch Halt gibt. Die Gehirnflüssigkeit dämpft die Rotationsbewegung des Gehirns.
Der neu entwickelte Helm hat daher eine weiche, bewegliche äußere Schicht, die wie die Kopfhaut wirkt. Darunter befindet sich eine sehr harte Schicht, die dem Schädelknochen entspricht. Das Innere des Helms ist mit einer dünnen, abgeschlossenen Flüssigkeitsschicht überzogen, die den Helm vom Kopf trennt.
Phillips glaubt, dass sein Helm nicht nur für Motorradfahrer, sondern auch für die Polizei oder für Reiter nützlich sein wird.





