Dazu vergleicht es beispielsweise das Foto einer Sonnenblume mit einem Gemälde von Vincent van Gogh. Es berechnet, in welchem Verhältnis die Foto-Pixel zum Kunstwerk stehen. Die so gefundene Formel kann anschließend auf beliebige Fotos übertragen werden. Vorder- und Hintergrund lassen sich unterschiedlich gewichten (Beispielfotos). Derzeit lässt sich der Prozess nur mit Fotografien durchführen. Hertzmann plant aber eine Erweiterung des Programms, damit auch Computeranimationen möglich werden.
Die Software soll Fotos nicht nur das Aussehen eines Meisterwerks verschaffen, sondern auch Einblick in die Maltechniken der Künstler bieten. “Das Programm bringt Menschen zum Nachdenken, was den Stil eines Malers ausmacht. Es überrascht mich wirklich, wie leicht ein Computer einen Künstler nachahmen kann”, erklärt der Computerfachmann Eugene Fiume von der University of Toronto im Wissenschaftsmagazin New Scientist.





