Kleinberg verwendete die Methode unter anderem dazu, die Reden zur Lage der Nation zu analysieren, die die amerikanischen Präsidenten von 1790 bis heute gehalten hatten. Dabei stellte er zum Beispiel fest, dass in den fünfziger und sechziger Jahren das Wort “Kommunismus” am häufigsten vorkam, in den neunziger Jahren Wörter wie “Verbrechen” und “Jobs”.
Dass diese Begriffe historische Trends kennzeichnen, sei natürlich auch aus anderen Untersuchungen bekannt, erklärt Kleinberg. Doch der Computer hätte diese Trends bestätigt, ohne vorher von ihnen zu “wissen”. Die Technik könne Suchanfragen deutlich verbessern, sagt der Computerspezialist. Zudem könne sie zum Beispiel von Soziologen eingesetzt werden, wenn diese gegenwärtige Entwicklungen untersuchen wollten.





