Sechs bislang unbekannte Krawattenknoten haben zwei britische Mathematiker gefunden – aber nicht durch fingerfertiges Ausprobieren, sondern durch Berechnung. Thomas M. Fink und Yong Mao vom Cavendish Laboratory in Cambridge entwickelten ein Modell basierend auf einem Gitter aus Dreiecken, mit dem sie die verschiedenen Einzelschritte beim Krawattenbinden darstellen. Von den 85 Knoten, die mit einem üblichen Schlips geknüpft werden können, sind nur vier allgemein gebräuchlich. “Wir fanden sechs weitere, die ästhetisch ansprechend sind”, sagen die Mathematiker. Der letzte neue Krawattenknoten wurde 1989 auf der Titelseite der New York Times vorgestellt – nach 50 Jahren kreativer Knotenabstinenz.





