Statt Räder haben die etwa handgroßen Prototypen sechs spinnenartige Beine. Das macht sie unabhängig von der Beschaffenheit des jeweiligen Geländes. “Unser Ziel sind kleine tüchtige Roboter, die die unterschiedlichsten Umgebungen erkunden können. In anderen Worten: Roboter, die jederzeit überall hingehen können”, sagt Robert Hogg vom JPL. Neben den Aufgaben in der Raumfahrt könnten solche Roboter auch Arbeiten auf der Erde übernehmen, wie beispielsweise die Untersuchung gefährlicher Stoffe.
Als nächsten Schritt planen die JPL-Forscher, die beiden Vorderbeine der Spinnboter mit Werkzeugen auszustatten. Damit könnten die Roboter Grabungs- oder Reparaturarbeiten ausführen. Außerdem ist eine auf ein Zehntel der jetzigen Größe verkleinerte Version der Spinnboter geplant. Zusätzlich sollen zukünftige Spinnboter dazu in der Lage sein, selbständig Entscheidungen zu treffen.
Einen Film über die Spinnboter im Real-Player-Format finden Sie hier.





