Mit diesem Simulationsergebnis stellen die Wissenschaftler alles auf den Kopf, was man von Wasser bisher aus der Welt des Makrokosmos kennt: Wasser benetzt Kohlenstoff nicht, es perlt von dessen Oberfläche ab, da Kohlenstoff eine wasserabweisende Substanz ist. Die Ergebnisse der Forscher könnten jedoch den Stofftransport durch die Poren von Zellmembranen weiter aufklären.
Der pulsierende Wasserstrom entsteht dadurch, dass Wassermoleküle außerhalb des Röhrchens sich schubartig in Richtung der Röhrchenachse ausrichten, sozusagen bereits eine Art Kette bilden und dann sofort von der Wassermolekülen im Röhrchen in dieses hineingesogen werden. So entsteht ruckartig ein Sog am Eingang, der einen plötzlichen und kräftigen Wasserschwall am Ausgang bewirkt
Obwohl die menschliche Vorstellungskraft und Erklärmodelle also einen Wasserstrom durch das Kohlenstoff-Nanoröhrchen für unmöglich oder zumindest ungünstig halten, unterstützen Berechnungen das scheinbar Unmögliche ? Wasser im Wasser abweisenden Nanoröhrchen. Kleine Änderungen an diesem beeinflussen danach auch den Wasserstrom.




