Die Forscher hatten untersucht, welche Möglichkeiten es gibt, eine IKEA-Garderobe aufzubauen. Das Ergebnis: Von 44 Versionen führen lediglich acht zu einem stabilen Ergebnis. Die Bewegungs- und Drucksensoren, die die Züricher Forscher nun an sechs Einzelteilen der Garderobe angebracht haben, sollen den Zusammenbau künftig in sichere Bahnen lenken. Sie schicken ihre Daten an einen in eines der Teile eingebauten batteriebetriebenen Computerchip, der berechnet, wo sich jedes einzelne Teil befindet und Anweisungen, Tipps und Warnungen gibt. Diese erscheinen auf einem separaten Bildschirm, der über eine kabellose Verbindung mit dem Chip in Kontakt steht.
Die Forscher hoffen, die Informationen auch mit einer eingebauten Leuchtdioden-Minianzeige vermitteln zu können. Ein konstantes Licht könnte anzeigen, welches Teil als nächstes eingebaut werden soll. Blinkende LEDs warnen, wenn zwei Teile falsch zusammengesetzt werden.





