von DIRK EIDEMÜLLER
Die Quantenmechanik ist voll von Eigentümlichkeiten. So sind Quantenobjekte Welle und Teilchen zugleich, sie können sich zu ein und derselben Zeit an mehreren Orten befinden und durch vermeintlich undurchdringliche Barrieren hindurch „tunneln“. Allerdings: Ab welcher Größe ist etwas ein Quantenobjekt? Wo genau liegt die Grenze zwischen der uns aus der alltäglichen Erfahrung vertrauten, „normalen“ Welt und der verrückten Welt der Quanten? Elementarteilchen wie Elektronen zeigen ein klar quantentypisches Verhalten. Sehr große Moleküle hingegen verhalten sich gemäß der klassischen Physik. Irgendwo im Nanokosmos gibt es also einen – etwas unscharfen – Bereich, in dem die Dinge, je nach den herrschenden Umgebungsbedingungen, einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Quantencharakter zeigen.





