Die meisten Menschen kennen das Leben unter der Oberfläche der Ozeane nur aus dem Fernsehen. Denn Tauchgänge in speziellen, für Touristen geeigneten U-Booten sind bisher nur für mindestens 1000 bis 2000 Dollar zu haben. Und das Tauchen mit Neoprenanzug und Sauerstoffflasche wirkt auf viele Furcht einflößend.
Eine Alternative soll künftig das „Blue Space” bieten: ein Unterwasser-Vehikel, das russische Forscher an der Technischen Universität St. Petersburg entwickelt haben. Das Prinzip des Vehikels ist simpel: ein verglastes, tauchtaugliches Gefährt für zwei Personen – die jedoch kräftig strampeln müssen, denn der Antrieb ist der gleiche wie bei einem gewöhnlichen Tretboot.
Das Unterwassertretboot ist sicher, beteuern seine Entwickler. Die maximale Tauchtiefe beträgt 30 Meter. Sollten Probleme auftreten, verfügt es über ein Not-Auftauchsystem sowie über eine Tauchautomatik, ein Funkgerät und eine Alarmanlage. Geschwindigkeitsrekorde wird das Vehikel sicher nicht aufstellen, doch die vier bis sechs Kilometer pro Stunde, die es erreichen kann, genügen, um das Leben unter Wasser gemütlich zu erkunden.
Blue Space ermöglicht Fahrten bis zu vier Stunden – wobei eine Stunde um die 50 Euro kosten soll. Der Kaufpreis beträgt 16 000 Euro.





