Im Boden vergrabene Plastik-Tretminen sucht man bisher durch einfaches Stochern mit einem Stock. Neuseeländische Forscher entwickeln zur Zeit ein Verfahren, mit dem das Aufspüren der Minen bedeutend ungefährlicher wäre. Was man dazu braucht, sind im wesentlichen ein Mikrowellensender und eine Infrarotkamera.
Der Sender bestrahlt den Boden etwa ein bis zwei Minuten lang mit Mikrowellen. Dadurch erwärmt sich die im Erdreich gespeicherte Feuchtigkeit. Die Minen bleiben dagegen kühl, da ihr Material kein Wasser enthält – ähnlich wie der Plastikteller im Mikrowellenherd. Auf dem Wärmebild einer Infrarotkamera zeichnen sich die Tretminen deshalb als “kalte Flekken” vor einem wärmeren Hintergrund ab.





