Wer heutzutage vorhat, ein neues Haus zu bauen, muss dafür laut Gesetz ein Energiesparhaus einplanen. Die dabei einzuhaltenden Vorgaben liefern die aktuellste Fassung der Energieeinsparverordnung sowie das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz. Das mag sich zunächst recht restriktiv anhören, hat allerdings durchaus seinen Sinn, denn auf lange Sicht kommt das Wort Sparen effektiv zum Tragen. Mehr noch: Erfüllt ein Haus schließlich nicht nur die Mindestanforderungen, sondern geht noch in bestimmtem Maße darüber hinaus, so winken den Hausbauern staatliche Förderungen.
Der Standard seit 2014
Die erwähnte Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, bestimmt seit dem Jahr 2014 die obere Grenze für den Energiebedarf von Neubauten. Dabei finden etwa die verbrauchten Kilowattstunden und der Energieaufwand für Gewinnung, Umwandlung und Transport von Heizwärme Beachtung. Insofern spielen die angewandten Energieträger (Öl, Gas oder Holz) sowie auch die Beschaffenheit des Hauses im Sinne von Lage, Form und Größe eine Rolle.
Um schließlich eine gewisse Energieeffizienz zu erreichen gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Mit Photovoltaik erzeugen Hausbesitzer ihren eigenen Strom, während Solarthermieanlagen auch für Wärme nutzbar sind. Zudemö lässt sich Wärme vielfach zurückgewinnen, was ebenfalls den Energieverbrauch eines Hauses senkt.
Förderung für energieeffiziente Planung
Die verlockende Förderung für Hausbauer mit Weitblick bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, an. Daher sind oftmals Begriffe wie „KfW-40 Haus“ zu lesen. Was recht kryptisch klingt, ist eigentlich ganz logisch und einfach zu verstehen. Grundlage hierfür ist ein fiktives Referenzhaus, für das gewisse energetische Werte definiert sind. Ausgehend davon unterscheidet die KfW-Förderbank nun zwischen vier Standards:
Die jeweiligen Zahlen bedeuten, dass ein Haus tatsächlich nur maximal 40, 55, 70 oder 85 Prozent des Energiebedarfs des erwähnten Referenzhauses besitzt. Je kleiner also die Zahl, desto höher fällt die Förderung durch die KfW aus. Wie aber lässt sich eine möglichst hohe Effizienz erreichen?
Photovoltaik macht aus Sonnenstrahlen Strom
Inzwischen sind Photovoltaikanlagen keine Seltenheit mehr und finden sich sowohl großflächig in der Landschaft als auch auf Hausdächern. Hausbesitzer haben dadurch die Möglichkeit die Sonneneinstrahlung als Energie zu nutzen. Das gilt sogar für diffuse Strahlung, also etwa bei bedecktem Himmel oder an Regentagen.





