Autor Eric Larson, der als Reporter für diverse amerikanische Blätter gearbeitet hat, verwebt in seinem Buch zwei faszinierende Geschichten, die kaum Berührungspunkte haben, zu einem Thriller. Er beschreibt die verblüffende Wirkung, die der schmächtige amerikanische Arzt Crippen auf seine Mitmenschen hatte. Immerhin soll er seine Frau kaltblütig vergiftet, entbeint und dann die diversen Reste entsorgt haben. Dennoch erwarb er auf der langen Seereise das Mitgefühl eines gestandenen Polizisten.
Larson zeichnet auch ein lebendiges Bild des Erfinders und Nobelpreisträgers Marconi. Es zeigt, dass man für den Erfolg weit mehr braucht als geniale Ideen. Nämlich die Kraft, Rückschlägen und Enttäuschungen standzuhalten und die Fähigkeit, Intriganten Paroli zu bieten.
Jurymitglied Markus Bohn, Südwestrundfunk





