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Linearbandkeramiker
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Sie verzierten ihre Gefäße aus gebranntem Ton mit Bändern aus parallelen Linien oder Punkten, wonach die Archäologen ihre Kultur tauften. Die Linearbandkeramik setzte im heutigen Süddeutschland etwa um 5500 v.Chr. ein und endete abrupt – laut Fundlage in gewaltsamen Auseinandersetzungen – kurz nach 5000 v.Chr. Man wohnte überraschend komfortabel zu jener Zeit: Schätzungsweise sechs bis acht Menschen teilten sich ein hallenartiges Langhaus mit im Schnitt 20 mal 7 Meter Grundfläche. Ein bis zwölf dieser Holzhäuser mit Wänden aus lehmverputztem Rutenflechtwerk gab es zu Beginn der bandkeramischen Ära an einem Siedlungsplatz.
Quelle: Wahrig Wissenschaftslexikon
