Der seit einigen Jahren in Spielzeugläden erhältliche Roboter-Hund Aibo hat die ersten Wörter gelernt. Wissenschaftler vom Sony Computer Research Laboratory in Paris haben ihn für diesen Zweck mit einem Gehirn, das eine doppelte Leistungsfähigkeit im Vergleich zu gewöhnlichen Aibo-Robotern aufweist, und einem Sprachsystem ausgestattet.
Die Wissenschaftler um Luc Steel brachten dem Roboter Namen verschiedener Gegenstände bei, so dass er beispielsweise beim Erkennen eines roten Balls in der Lage war, “Ball” zu sagen. Die Forscher vergleichen dieses Lernen mit dem von Kleinkindern, die Sprechen lernen. Laut Steel ist dafür ein Zusammenspiel sozialer Aspekte nötig. “Man kann nicht nur ein Objekt zeigen und sagen, `Ball`. Man muss ermutigen, korrigieren und eine Grundlage für das Lernen schaffen”, sagte er dem britischen Nachrichtendienst BBC.
Die Wissenschaftler erhoffen sich durch dieses Experiment einen besseren Einblick in das Lernverhalten von Kleinkindern, etwa wie sie Gegenstände mit Wörtern verbinden und ihnen dann die richtige Bedeutung zuordnen.
Thomas Jochem





