Die Entwickler des 1,1 Milliarden Dollar teuren amerikanischen Airborne Laser Projekts (ABL) haben nach Ansicht des israelischen Wissenschaftlers Nathan Kopeika einen schweren Fehler begangen: Sie haben die Wirkung der Aerosole in der Atmosphäre übersehen.
Diese feinen Staubpartikel könnten das Laserlicht so streuen und schwächen, dass es nicht mehr wie vorgesehen feindliche Raketen zerstören könne, wird Kopeika im New Scientist zitiert. Vertreter des ABL reagierten gelassen auf die Kritik. Bei Aufklärungsflügen seien bereits Daten über die lokale Atmosphäre in Gebieten, wo die Waffe einmal eingesetzt werden könnte, gesammelt worden. Tests hätten gezeigt, dass der Laser stark genug sei.
Ulrich Dewald





