Auf einen Blick
Die taiwanesische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 20 % des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. Es wird vorhergesagt, dass die Solarenergie 20 GW beitragen wird, um dieses Ziel zu erreichen. Das ist fünfzehnmal mehr ist als die 1,3 GW, die derzeit installiert sind. Bevor die taiwanesische Regierung ihr Ziel erreicht, müssen jedoch noch viele Hindernisse überwunden werden.
In der Realität mangelt es vielen Solarkraftwerken an einer guten Instandhaltungsstrategie, was oft dazu führt, dass erzeugte Energie verloren geht. Wenn der Betrieb unterbrochen wird, müssen die Unternehmen außerdem viel Geld ausgeben, um Personal zur Reparatur der Anlagen zu entsenden. Ähnlich wie in vielen anderen Bereichen wird deshalb eine ohne Menschen auskommende Wartungsstrategie immer interessanter und durch Weiterentwicklungen in der KI mittlerweile auch praktisch machbar. In diesem Sinne haben Moxa und thingnario ihre technologischen Vorteile kombiniert, um gemeinsam das erste intelligente Solarenergie-Überwachungssystem “Photon” zur Steigerung der Effizienz zu fördern.
Wiederkehrende Instandhaltungs-Aufwendungen
Der Eigentümer der Anlage erzählte von den komplexen Abläufen bei der der Erzeugung von Solarenergie auf großen Flächen. Jede Solarstation überträgt zwischen 20.000, und 50.000 Felddaten pro Minute. Es war zu zeitaufwendig, das traditionelle Betriebssystem zu verwenden, um diese riesigen Datenmengen zu verwalten, und Datenverlust war ein ernstes Problem. Außerdem war das bisherige Wartungssystem hardwarebasiert und verließ sich stark auf die Leistungsfähigkeit des Wechselrichters. Unter diesen Umständen hatten die Betreiber keine ganzheitliche Sicht auf den Betriebsstatus der Solaranlage über eine gemeinsame Plattform. Darüber hinaus gab es weitere Probleme bei der Systemintegration, und es war schwierig zu bestimmen, ob die erzeugte Energie verloren ging. Und selbst wenn festgestellt wurde, dass Energie tatsächlich verloren ging, so war es nahezu unmöglich, die Ursache für den Verlust zu ermitteln.
Wenn Anomalien auftraten, mussten die Betreiber der Solaranlage Wartungspersonal entsenden, um nach dem Fehler zu suchen. Dies gestaltete sich nicht einfach, weil die Anlagenbetreiber durchaus eine große Anzahl von Anlagenstandorten in Taiwan haben. Da die personellen Ressourcen begrenzt waren, führte dies dazu, dass Probleme zu spät erkannt und behoben wurden. Tatsächlich gab es Standorte, an denen 20 Prozent des Stroms verloren gingen, weil Vogelkot die Panels bedeckt hatte – ein generelles Problem, da letztlich schon jeder einzelne Staubpartikel die Lichtintensität hemmt. Um dieses Problem zu lösen, musste das Wartungspersonal zu dem abgelegenen Gebiet reisen, in dem das Problem auftrat, um eine Fehlerbeurteilung durchzuführen, dann in den Betrieb zurückkehren, um die notwendigen Geräte und Ersatzteile abzuholen. Alles in allem dauerte der Prozess von der Entdeckung bis zur Behebung sechs Monate. Herr Zhang, der Vorsitzende von thingnario, erkannte, dass dies ein erheblicher Schmerzpunkt für den Kunden war und er ergriff Maßnahmen, um die Kundenzufriedenheit zu verbessern.





