Als Anfangszustand gehen die Forscher von elektrisch geladenen Teilchen aus, die entlang geradliniger Magnetfeldlinien angeordnet sind. Befindet sich in der Nähe solcher Magnetfelder ein schnell rotierendes Supermassives Schwarzes Loch, dann werden die Feldlinien förmlich um den Äquator des Schwarzen Lochs herumgewickelt, weil sie notgedrungen dem Raum folgen müssen, den das rotierende Schwarze Loch mit sich zieht.
Dadurch werden in den Magnetfeldlinien starke Spannungskräfte erzeugt. Als Folge springen die aufgewickelten Feldlinien schließlich wie eine zusammengedrückte Feder auseinander und katapultieren entlang der Pole des Schwarzen Lochs zwei gewaltige Teilchenjets ins All.
Die Forscher glauben, dass Beobachtungen des Hubble-Weltraumteleskops ihre Theorie stützen. Diese Beobachtungen deuten darauf hin, dass radioleise Quasare ? das sind Quasare, die keine Teilchenjets ausstoßen ? im extremen Ultravioletten stärker strahlen als radiolaute. Dass wird vom Modell der Forscher genau so vorhergesagt.





