Cosmo, Sie haben schon mehrere Skulpturen aus Museen per 3D-Druck kopiert. Warum?
Museen und private Sammler werden in Zukunft darum gebeten, das Digitalisieren ihrer Kunstwerke, etwa durch 3D-Scans, zuzulassen. Die Kunstobjekte können dann kopiert, verviel-fältigt und verändert werden. Indem ich Kunstwerke im British Museum und im Louvre eingescannt und kopiert habe, wollte ich zeigen, was heute schon alles machbar ist.
Was war die größte Herausforderung?
Das Schwierigste war, zu entscheiden, welches Kunstwerk ich scannen sollte. Es ist schön, dass einige Museen bereits sehr gute 3D-Scans vieler Gegenstände haben. Schwierig wird es sein, sie davon zu überzeugen, dass sie die Daten ins Internet stellen und so der Öffentlichkeit verfügbar machen.
Welche Geräte haben Sie benutzt?
Eine acht Jahre alte Digicam, diverse Computerprogramme, die alle kostenlos sind, und einen 3D-Drucker. Für den Anstrich brauchte ich Spezialfarbe.
Hätten Sie die Kunstwerke auch ohne die 3D-Technik kopieren können?
Jedenfalls nicht in dieser Geschwindigkeit, Genauigkeit und Schönheit.





