Die täglichen meteorologischen Messungen zeigten, dass der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre in den vergangenen fünf Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen hat. Außerdem ändert sich der Umsatz des Treibhausgases im Jahresverlauf, da beispielsweise das Pflanzenwachstum periodisch schwankt. Unter Berücksichtung dieser natürlichen Fluktuationen entdeckten die Forscher einen Wochenzyklus des atmosphärischen Kohlendioxidgehalts: Am Montag ist sie am höchsten. Im Laufe der Woche sinkt sie kontinuierlich ab und erreicht am Samstag die tiefsten Werte.
Der Sieben-Tage-Zyklus des Kohlendioxid, den der Mensch durch seine Luftverschmutzung verursacht hat, beeinflusst das weltweite Klima, behaupten die Wissenschaftler. Globale Durchschnittstemperaturen und Niederschläge zeigen dieselben periodischen Schwankungen. In der Antarktis ? fernab von Umweltverschmutzung durch Straßenverkehr und Industrie ? ist dieser Zusammenhang noch nicht festzustellen.




