Natürliche Mikroorganismen sind nur einige Mikrometer groß, erfüllen aber eine Vielzahl an Funktionen. Sie können ihre Umgebung wahrnehmen und mit ihr interagieren, sich fortbewegen und flexibel auf Veränderungen reagieren. Von solchen Eigenschaften auf so geringem Raum konnten Roboterwissenschaftler bislang nur träumen. „Bisher maßen die kleinsten Roboter mit vollständig integrierten Systemen für Sensorik, programmierbare Berechnung und Bewegungssteuerung einen Millimeter oder mehr“, berichtet ein Team um Maya Lassiter von der University of Pennsylvania in Philadelphia. Eine weitere Miniaturisierung scheiterte bislang an zahlreichen physikalischen Herausforderungen, unter anderem bei Antrieb, Schaltung und Energieübertragung. Bisherige Mikroroboter machten deshalb Abstriche bei der Programmierbarkeit, Sensorik oder Autonomie und ließen sich beispielsweise nur über externe Systeme steuern.





